Differential-Fernmanometer

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Differential-Fernmanometer
Informationen
Wenn industrielle Prozesse eine präzise Druckmessung bei heftigen Vibrationen, hohen Temperaturen und korrosiven Medien erfordern, ist das Differential-Ferndruckmessgerät die unübertroffene Lösung. Dieses Instrument wurde entwickelt, um dort zu funktionieren, wo herkömmliche Messgeräte versagen, und bietet zwei Funktionen: Echtzeit-Druckanzeige vor Ort und genaue Signalübertragung an entfernte Drehspulinstrumente zur Überwachung, Einstellung und Alarmauslösung. Es wurde speziell für die anspruchsvollsten Sektoren entwickelt – einschließlich chemischer Verarbeitung, Erdölraffinierung und Polymerherstellung – und gewährleistet Betriebssicherheit und Prozesskontrolle auch in den anspruchsvollsten Umgebungen.
Produktklassifizierung
Druckinstrument
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Beschreibung
 

Produkteinführung

 

Das Differential-Ferndruckmessgerät ist ein robustes Hochleistungsinstrument, das auf kritische Druckmessszenarien zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu Standardmessgeräten kombiniert es zwei Schlüsselfunktionen: Differenzdruckerkennung (Messung der Druckdifferenz zwischen zwei Punkten) und Signalübertragung über große Entfernungen, was es ideal für Prozesse macht, bei denen Messpunkte unzugänglich oder gefährlich sind.

Im Kern zeichnet sich das Messgerät durch ein vibrationsbeständiges -beständiges Design- aus, das oft durch flüssigkeitsgefüllte-Gehäuse und robuste Innenkomponenten- verstärkt wird und die Genauigkeit auch bei mechanischen Turbulenzen aufrechterhält. Für extreme Temperaturen sind fortschrittliche Membrandichtungen mit Hochtemperatur-Silikonöl-Füllflüssigkeit integriert, was einen zuverlässigen Betrieb bis zu 400 Grad (752 Grad F) ermöglicht. Benetzte Teile bestehen aus korrosionsbeständigen Materialien wie Inconel 600 oder Hastelloy C276 und gewährleisten die Kompatibilität mit aggressiven Medien wie Schwefelsäure, hochviskosem Schweröl und alkalischen Lösungen.

Über die Anzeige vor Ort hinaus überträgt das Messgerät Druckdaten über stabile Signale (kompatibel mit 4-20-mA-Ausgängen standardmäßig an entfernte Drehspulinstrumente) und ermöglicht so eine zentralisierte Überwachung, automatische Prozessanpassung und sofortige Alarmaktivierung bei Druckabweichungen. Diese Dual--Anzeigefunktion macht den Einsatz von Personal vor Ort in Gefahrenzonen überflüssig und steigert so die betriebliche Effizienz und Sicherheit.

 

 

Kernfunktionen

 

1

Vibrations- und Schockfestigkeit: Mit Flüssigkeit-gefüllte Gehäuse und verstärkte interne Mechanismen entsprechen den Vibrationsstandards IEC 60068-2–6 und gewährleisten Stabilität in hochdynamischen Umgebungen (z. B. Industriepumpen, Kompressoren).

2

Extreme Temperaturkompatibilität: Mit Membrandichtungen und Kapillarsystemen arbeitet es zuverlässig von -40 Grad (-40 Grad F) bis 400 Grad (752 Grad F) und übertrifft damit die Grenzen herkömmlicher Messgeräte.

3

Korrosions- und Viskositätstoleranz: Mit PTFE oder PFA-beschichtete Membranen und benetzte Teile aus Superlegierungen widerstehen korrosiven Medien (z. B. Säuren, Laugen) und verhindern ein Verstopfen durch hochviskose Flüssigkeiten wie geschmolzene Kunststoffe.

4

Dual--Fernübertragung: Liefert Echtzeitdaten an entfernte Drehspulinstrumente und unterstützt die Kalibrierung über Nullpunktfunktionen per Knopfdruck für minimale Ausfallzeiten.

5

Sicherheitszertifizierungen: Erfüllt die Ex d/Ex ia-Standards für Gefahrenbereiche und die SIL 2/3-Anforderungen für sicherheitskritische Systeme und gewährleistet die Einhaltung der Vorschriften in Öl-, Gas- und Chemieanlagen.

 

 

Zielanwendungen

Das Messgerät löst Messherausforderungen in hoch-Branchen:

Polymer- und Kunststoffherstellung

Überwacht den Druck beim Hochtemperatur- und Hochdruckformen von Polyethylen (PE) und Polyvinylchlorid (PVC) und verhindert so eine Materialverschlechterung.

01

Chemische Verarbeitung

Ideal für die Alkaliproduktion und den Umgang mit Säuren, wo korrosive Medien und extreme Temperaturen eine robuste Instrumentierung erfordern.

02

Erdölraffinierung

Verfolgt den Druck in Entschwefelungsanlagen und Hochtemperatur-Schwerölsystemen und gewährleistet so Prozesseffizienz und Anlagenschutz.

03

Chemiefaserproduktion

Sorgt für eine präzise Druckkontrolle bei Hochtemperatur-{0}Spinnprozessen und garantiert so die Faserqualität und -konsistenz.

04

Müllverbrennung

Überwacht den Rauchgasdruck in Umgebungen mit hoher -Hitze und unterstützt so die Emissionskontrolle und Systemsicherheit.

05

 

 

FAQ

 

F1: Warum eignet sich dieses Messgerät für vibrierende Umgebungen?

A1: Das mit Flüssigkeit-gefüllte Gehäuse des Messgeräts dämpft mechanische Vibrationen, während das Doppelfederrohr-Design und das verstärkte Getriebesystem auch bei anhaltenden Turbulenzen eine Genauigkeit von ±1,0 % gewährleisten. Es übertrifft die Schockfestigkeitsstandards IEC 60068-2-27 und eignet sich daher ideal für Pumpenräume und Industriemaschinenbereiche.

F2: Kann es sowohl korrosive als auch hochviskose Medien messen?

A2: Ja. Benetzte Komponenten sind in Inconel 718 (für Drücke bis zu 10.000 psi) oder Hastelloy C276 (für extreme Korrosion) erhältlich, während Membrandichtungen mit Spülanschlüssen ein Verstopfen durch viskose Flüssigkeiten wie geschmolzene Kunststoffe verhindern. PTFE-Beschichtungen erhöhen die chemische Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen zusätzlich.

F3: Wie weit kann das Drucksignal übertragen werden?

A3: Das Messgerät unterstützt die Übertragung über große Entfernungen über 4-20-mA-Signale (kompatibel mit WirelessHART für drahtlose Einrichtungen) und ermöglicht so die Datenübermittlung an Kontrollräume in einer Entfernung von bis zu mehreren Kilometern. Durch die Fernkalibrierung über Nullpunktfunktionen per Knopfdruck entfällt die Notwendigkeit von Anpassungen vor Ort.

F4: Welchen Temperaturbereich deckt es ab?

A4: Standardkonfigurationen funktionieren bei -40 Grad bis 400 Grad (-40 Grad F bis 752 Grad F). Für Ultrahochtemperaturanwendungen (bis zu 450 Grad/842 Grad F) sind kundenspezifische Kapillarmembrandichtungen mit Hochtemperatur-Füllflüssigkeiten erhältlich.

F5: Ist es mit bestehenden Steuerungssystemen kompatibel?

A5: Auf jeden Fall. Es lässt sich über die Protokolle HART®, Profibus PA oder Foundation Fieldbus in die meisten industriellen Steuerungssysteme integrieren. Die „Plug{3}}und-Play-Elektronik konfiguriert sich automatisch-mit Ihrem Setup und reduziert so die Installationszeit um bis zu 50 %.

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